Familienmessen


„Hallo liebe Eltern

und hallo liebe Großeltern

unserer „Kleinsten“!

 

wir laden Sie herzlich ein, 

mit Ihren Kindern und/oder Enkelkindern 

die verschiedenen Gottesdienste mitzufeiern!"


Ein Weihnachtsspaziergang mit der ganzen Familie

durch Osterwick

 

Erlaufen Sie mit ihren Lieben die 12 Stationen der Geschichte "Die 4 Lichter des Hirten Simon" und finden Sie die Bilder zur Geschichte.

 

Die Geschichte und eine Marschroute finden Sie weiter unten.

 

Dann bleibt uns nur noch Ihnen einen tollen Spaziergang und ganz viel Spaß zu wünschen!

Die 4 Lichter des Hirten Simon

 

Bild 1: Pfarrheimtür

Zweitausend Jahre ist es nun schon her, da hütete der Hirte Simon im fernen Land Galiläa die Schafe. Es war ein grauer Tag. Schwere Nebel lagen über dem Boden. Abdon, der Mann, dem die Scharfe gehörten, schaute vergeblich nach der Sonne aus. So schickte er die Hirten Jakob und Simon auf eine höhergelegene Wiese. Dort, über den Nebel, sollten sie die Schafe weiden lassen.

 

Bild 2: Kolpingheim

Simon drängte sich an Jakob. Im dichten Nebel war es ihm unheimlich. Er war noch jung, erst neun Jahre alt. Jakob war immer groß und stark. Schützend legte er Simon den Arm um die Schultern. Da sprang ein schneeweißes Lamm herbei. Es blökte ängstlich. Jakob nahm das Lamm und legte es Simon in die Arme. „Hier“, sagte er. „Du darfst unser kleinstes Lamm tragen. Hüte es gut!“

 

Bild 3: Kolpingheim

Simon freute sich und ließ das Lamm nicht aus den Augen. Nachts durfte es sogar unter seinem Mantel schlafen. Das gab Wärme und Zutrauen. Sechs Tage blieben Jakob und Simon auf den Hügeln, dann wurde es Zeit, die Scharfherde für die Heimkehr zusammenzutreiben. Die Wiesen waren abgegrast, Abdon musste ihnen eine neue Wiese zuweisen. Simon wollte helfen. Doch Jakob schüttelte den Kopf. „Du und das Lamm, ihr ruht euch aus, bis ich die Schafe beieinander habe.“ Simon war froh. Das Lamm hatte ihn ganz schön auf Trab gehalten. Immer wieder war es davongelaufen und musste eingefangen werden. Simon ließ sich unter einen Olivenbaum nieder und schloss müde die Augen. Das Lamm kuschelte sich dicht an ihn. Da breitete sich ein wundersamer Duft aus, ein Duft von Rosen, Lilien und Mandelblüten. Simon versuchte, die Augen zu öffnen. Aber die Lider waren zu schwer. Jetzt glaubte er, auch einen fröhlichen Gesang zu hören. Immer deutlicher. Dann trat plötzlich Stille ein. Auch der süße Duft verflüchtigte sich. Endlich gelang es Simon die Augen zu öffnen. Vor ihm stand Jakob. Ernst blickte er Simon an und fragte: „Wo ist das Lamm?“

 

Bild 4: katholischer Kindergarten

Simon erschrak. Eben hatte das Lamm doch noch neben ihm gelegen! Simon sprang hoch. Er rief nach dem Lamm. Er lockte es an. Doch kein vertrautes Blöken antwortete. Er suchte es überall. Vergeblich. „Komm, wir müssen die Herde heimtreiben“, sagte Jakob. Traurig trottete Simon neben der Herde einher. Wo war sein Lamm? War ihm etwas zugestoßen? Was würde Abdon sagen? Abdon war sehr verärgert, als sie spätnachts ankamen und Simon erzählte, wie sein Lamm verloren gegangen war. „Das ist doch alles Unsinn, was du mir da erzählst von einem wundersamen Traum“, schimpfte Abdon. „Geschlafen hast du, statt aufzupassen!“ Wütend schüttelte er Simon an den Schultern. „Sofort machst du dich auf den Weg. Aber wage es nicht, ohne mein Lamm wiederzukommen!“ drohte er.

 

Bild 5: Tagespflege St. Elisabeth

Jakob machte sich Sorgen, den Jungen so ganz alleine gehen zu lassen. Aber er konnte nichts gegen Abdon tun. So ging er in seine Kammer und holte und holte die Laterne mit den vier Lichtern, die er einst von einem Wanderer bekommen hatte mit den Worten: „Sie werden dem im Dunkeln leuchten, der in der Not ist“. Nun gab Jakob die Laterne an Simon weiter und sagte: „Trage den vier Lichtern Sorge, dann werden sie dir auf dem Weg leuchten“. Simon nahm die Laterne mit den vier Lichtern und in seinen Händen leuchtete sie auf. Zuversichtlich machte sich Simon auf den Weg, sein Lamm zu suchen.

 

Bild 6: Altenheim Stiftung zu den Heiligen Fabian und Sebastian

Die ganze Nacht und den ganzen Tag hatte Simon die Hügel abgesucht, aber keine Spur von seinem Lamm entdeckt. Schon ging die Sonne wieder unter. Sollte er überhaupt noch weitersuchen? War nicht alles sinnlos? Er gab die Hoffnung beinahe auf. Da, regte sich nicht etwas hinter dem Felsen? War es sein Lamm? „Lamm, kleines Lamm, komm?“, lockte Simon hoffnungsvoll.

 

Bild 7 : Gröver Haushaltswaren

„Ho!“, brummte eine tiefe Männerstimme. „Was suchst du? Ein Lamm?“ Vor ihm stand ein großer Mann. Simon erschrak. Er wollte davonlaufen. „Vor mir brauchst du nicht davonlaufen“, sagte der Mann. „Doch wenn du ein Lamm suchst, dann findest du es im Olivenhain hinter jenem Felsen. Ich habe es gesehen. Es ist klein und schneeweiß“. „Das ist mein Lamm!“, freute sich Simon. „Du hast mein Lamm gefunden! Danke! Kann ich dir irgendwie helfen?“ – „Helfen? Mir kann niemand helfen. Mein Weg ist im Dunkeln“, sagte der Mann leise. „Dunkel? Nein!“, rief Simon und hielt dem Mann eines seiner Lichter hin. „Hier, nimm es. Es wird deinen Weg erhellen. Was soll ich mit vier Lichtern, wenn du keins hast? Drei Lichter sind genug für mich“. – „Du willst mir ein Licht schenken? Mir?“, wunderte sich der Mann und nahm das Licht. „Du bist er erste Mensch, der freundlich zu mir ist. Danke, Danke, mein Junge!“, sagte der Mann und im Weggehen flüsterte er vor sich hin: „Dabei bin ich doch ein Dieb“. Die Nacht war hereingebrochen. Simon lief in den Olivenhain, um endlich sein Lamm zu finden.

 

Bild 8: Hidding und Schwanekamp, Architektenbüro

Aber von seinem Lamm war nichts zu sehen. Hatte es sich versteckt? Dort, in der Höhle, regte sich etwas. Simon rannte hin. War es sein Lamm? Nein, es war ein Wolf! Schon schnappte er nach seinem Mantel. Simon zitterte. Er versuchte, sich loszureißen. Sofort gab der Wolf ihn frei. Er winselte und leckte seine Pfote.

 

Bild 9: Friedhof Schaukasten von Galen Str.

Da erst sah Simon die blutende Wunde an seiner Pfote. Alle Angst war verfolgen. Schnell riss er ein Stück Stoff von seinem Mantel ab und verband vorsichtig die Wunde. „Nun bleib brav liegen“, sagte er, „damit die Wunde heilen kann!“ Simon stand auf, um weiterzugehen und sein Lamm zu suchen. Doch der Wolf zerrte wieder an seinem Mantel und sah ihn an. „Ich soll bei dir bleiben? Ist es das, was du sagen möchtest?“ Simon streichelte den Wolf. „Das kann ich nicht. Ich muss das Lamm suchen. Vielleicht braucht es meine Hilfe wie du“. Nach kurzem Überlegen stellte er eines der Lichter neben den Wolf. „Hier, Wolf, hast du ein Licht. Es wird dich wärmen. Zwei Lichter sind genug für mich. Jakob wird das begreifen“. Dankbar blickte der Wolf ihm nach.

 

Bild 10: Wibbelstraße dort findet ihr eine Krippe aus Holz

Wo sollte Simon nun noch das Lamm suchen? Lange irrte er umher, bis er bei Tagesanbruch in eine kleine Stadt kam. In einer Straße traf er einen Bettler an. „Eine Gabe, nur eine kleine Gabe!“, rief der Mann. „Ich habe doch selber nichts“, sagte Simon und blieb stehen. „Ich bin nur der Hirte Simon und habe mein Lamm verloren!“ „Ein Lamm?“ „Ja, es ist mir davongelaufen. Hast du es vielleicht gesehen?“ „O nein! Ich sehe nur Hunger und Not“, antwortete der Alte. „Ich lebe mit den Ärmsten weit draußen in einer finsteren, kalten Grotte“. „Nimm wenigstens dieses Licht von mir“, sagte Simon. „Es wird euch etwas Wärme und Licht geben. Mehr habe ich nicht“, fügte er hinzu. Der Alte nahm das Licht und stand auf. „Danke! Hoffentlich findest du bald dein Lamm“. Und jeder ging seines Weges.

 

Bild 11: Rathaus Gartenstraße

Simon hatte im Städtchen herumgefragt. Vergeblich. Keiner hatte sein Lamm gesehen. Er war entmutigt. Sein letztes Licht leuchtete nur noch schwach. Als die Nacht hereinbrach, setzte er sich draußen vor der Stadt müde an den Wegrand. Da hüllte ihn wieder dieser wundersame Duft ein. Der Duft von Rosen, Lilien und Mandelblüten. Woher kam dieser betörende Duft? Simon stand auf. Nun hörte er auch den fröhlichen Gesang. Er schaute sich um. Da entdeckte er Licht in einem Stall. Er ging darauf zu und trat zögernd ein.

 

Bild 12: Löchtefeld Frühstückslädchen

Simon konnte kaum etwas erkennen. Er blieb stehen und blinzelte. Da schimmerte etwas weiß im Halbdunkel. Es war sein Lamm! Sein verlorenes Lamm! „Tritt näher“, sagte eine freundliche Stimme. Simon konnte nicht antworten. Er war so glücklich. Dann sah er das Kind. Es lag auf Stroh ganz dicht bei seinem schneeweißen Lamm! Simon kniete nieder und schenkte dem Kind sein letztes kleines Licht. Nur noch schwachglühte die Flamme. Doch seltsam! Wie von unsichtbarer Hand entzündet, flammte das Licht auf. Sein Leuchten breitete sich aus und erfüllte den ärmlichen Raum mit festlichem Glanz. Am Himmel strahlten die Sterne heller und heller und der frohe Gesang klang weit hinaus bis zu den Hirten auf dem Feld. 



 

 

Familienmesse
In St. Nikolaus Darfeld, St. Marien Höven,  Ss. Fabian und Sebastian Osterwick und in
St. Nikolaus Holtwick feiern wir Familienmessen. Über die Pfarrnachrichten, die Kirchenzeitung und Tageszeitung laden wir dazu alle Familien ganz besonders herzlich ein. Ansprechende Texte und Lieder für die ganze Familie und besonders für die Kinder haben hier einen festen Platz.

 

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!


Kirchenmaus  
Die Kirchenmaus kommt einmal im Monat  nach Osterwick. Die Familien treffen sich sonntags um 10.30 Uhr zum Hochamt in der Pfarrkirche Ss. Fabian und Sebastian. Nach der Begrüßung gehen die jüngeren Kinder zusammen mit der Vorbereitungsgruppe ins Pfarrheim. Dort wird gemeinsam gebetet, gesungen, gemalt. Zur Gabenbereitung kommen die Kinder wieder in die Kirche.

 

 

Kinderkirche
Einmal im Monat sind alle jüngeren Kinder zur Kinderkirche in Holtwick eingeladen. Die Familien treffen sich um 9.30 Uhr in der Kirche St. Nikolaus. Die Kleinen gehen von hier aus mit der Vorbereitungsgruppe in den Nikolaus-Kindergarten. Auch dort wird gebetet, gesungen, gemalt. Zur Gabenbereitung kommen die Kinder in die Kirche zurück.



in St. Marien Höven

  •  am 13. Juni um 8.30 Uhr

 

in Ss. Fabian und Sebastian Osterwick

  • am 19. Juni um 18.00 Uhr 

 

in St. Anna Kapelle Höpingen

  •  am 20. Juni um 8.45 Uhr

 

in St. Nikolaus Holtwick

  •  am 26. Juni um 19.00 Uhr